Schwimmverein Wiesmoor nutzt „Brückentag“

Alle zwei Jahre bietet der Schwimmverein Wiesmoor für seine Mitglieder
um den 3. Oktober herum eine Bustour an. In diesem Jahr viel der Feiertag so
günstig, dass der Festausschuss des Vereins, Lisa und Horst Logemann, erstmals
eine fünftägige Fahrt planen konnte.

Nachdem am Samstagmorgen die letzten der 44 mitreisenden Schwimmer beim
Hallenbad eingestiegen waren, ging es Richtung Oberwiesenthal in das
Erzgebirge. Unterwegs wurde ausgiebig gefrühstückt. Hierfür hatten die
Mitglieder verschiedene Brote gebacken, Eier gekocht und sogar frisches
Apfelmus bereitet. Kaffee, Aufschnitt und selbstgebackener frischer Kuchen
rundeten das Mahl ab. Zu Abend gegessen und übernachtet wurde im Hotel „Vier
Jahreszeiten“. Von hier aus startete der Verein zu verschiedene Fahrten, die
von einer Reiseleiterin begleitet wurden.

Am Sonntag ging die Fahrt durch den Ort Oberwiesenthal, der Heimat von
Skispringerlegende Jens Weissflog, an dessen Hotel vorbei, zur Bergspitze des
Fichtelgebirges. Anschließend führte der Weg über die Grenze nach Karlsbad,
dass für seine heißen Heilquellen bekannt ist. Die Wassertemperatur entspricht
mit um die 30° in etwa der Temperatur im Wiesmoorer Hallenbad.

Bei herrlichem Sonnenschein besuchte der Verein am Montag die Stadt
Dresden. Nach einer Stadtrundfahrt, die am schönsten Milchladen der Welt vorbei
führte, wurden der Zwinger, das Schloß und die Frauenkirche besichtigt. Danach
war noch Zeit für einen Bummel über den Herbstmarkt und zum Relaxen bei Kaffee
und Kuchen. Der Tag endete im Hotel mit volkstümlicher Musik aus dem
Fichtelgebirge.

Am Dienstag ging es nach Plauen, weltbekannt für die Plauener Spitzen.
Hier wurde eine Produktionsstätte besucht, in der bei einer Führung an alten
und modernen Maschinen die Herstellung der Deckchen und Gardinen gezeigt wurde.
In den Räumen des Werksverkaufs konnte man sich anschließend mit ersten
Weihnachtsgeschenken eindecken.

Die Fahrt führte weiter in das Vogtland zur Götzschtalbrücke, der mit
einer Länge von 574 Meter größten Ziegelsteinbrücke der Welt, die von 1846-1851
mit über 26 Millionen Ziegelsteinen erbaut wurde.

Auf der Rückfahrt wurde am Nachmittag die Kreistadt Annaberg-Buchholz
besucht. Sehenswert ist hier neben Holzschnitzereien und Schwibbögen die Sankt
Annenkirche, aber auch die Bergkirche Sankt Marien. Diese ist zwar sehr klein,
allerdings aufgrund der geschnitzten „Bergmännischen Krippe“ unbedingt einen
Besuch wert.

An allen fünf Tagen konnten sich die Schwimmer am goldenen Herbstwetter
erfreuen. Der Vorsitzende des Schwimmvereins bedankte sich beim Festausschuss
für die gute Organisation, aber auch bei allen anderen, die mit Kuchen,
flüssigem und festem Brot und anderen Dingen zum tollen Gelingen der Fahrt
beigetragen haben.

Wohin die Fahrt in zwei Jahren geht, steht noch nicht
fest. Am Zeitraum um den 3. Oktober soll aber festgehalten werden, wahrscheinlich
dann wieder für eine 4-Tagestour. Lassen wir uns überraschen…